Handys recyceln

Mein altes Handy für Familien in Not

Handys recyceln – Gutes tun

Über 100 Millionen ausgediente Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen. Dabei können diese Geräte noch viel Gutes bewirken. Denn diese Handys sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Rund 2,4 Tonnen Gold befinden sich – so schätzen Experten – in diesen Mobiltelefonen, die ungenutzt in den Schubladen verstauben.
Jedes Handy hilft zweifach
Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann doppelt geholfen werden. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet“, erklärt missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer. „Zweitens erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile-Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo.“


In der Demokratischen Republik Kongo sind zurzeit rund drei Millionen Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten in verschiedenen Regionen des Landes. Vor allem im Osten des Landes geht es dabei um den Zugang zu den natürlichen Vorkommen an Coltan, Gold und anderen wertvollen Rohstoffen. Die missio-Partner wie Justice and Peace Bukavu unterstützen die betroffenen Familien psychologisch, medizinisch, juristisch und wirtschaftlich.
Faires Handy zu gewinnen
Während der „Woche der Gold-Handys“ im September 2017 wurden in rund 100 Städten Handys gesammelt, zum Beispiel in Aachen, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Magdeburg und Münster. Und auch weiterhin kann jeder zugunsten von Familien im Kongo weitersammeln oder sein altes Handy an missio senden.
Unter den Teilnehmern der Aktion verlost missio unter anderem ein fair produziertes Smartphone, das von dem deutschen Hersteller Shift gespendet wird.
Weitere Informationen zu den Handysammelstellen, kostenlosen Aktionsmaterialien und Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sind zu finden unter www.missio-hilft.de/handysammeln
missio Aachen
Das Internationale Katholische Missionswerk missio fördert jährlich über 1.000 Projekte in mehr als 100 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien. 2015 stellte missio dafür rund 47 Millionen Euro zur Verfügung.
In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein die Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei.
Seit 2012 stellt missio mit der Aktion Schutzengel die dramatische Situation von Familien in der DR Kongo in den Mittelpunkt und schenkt ihnen neue Hoffnung.

Foto: Hartmut Schwarzbach